achte auf deine Gedanken….

Vielleicht sollte ich mir angewöhnen erst blog zu schreiben, und dann Beates zu lesen. Wollte etwas zum Wochenthema schreiben - positives Denken - und sehe, Beate hatte den gleichen Gedanken.

Während sich in der Vergangenheit oft negative Gedanken in meinen Kopf eingeschlichen haben, versuche ich es heute fast immer positiv zu sehen. Es hilft mir in den vielen Herausforderungen, in denen wir schon steckten nicht aufzugeben. Nur manchmal, an ganz wenigen Tagen, da denke ich, ich schaff das nicht. Das sind graue Tage, da wächst mir alles über den Kopf, da stapeln sich die Probleme, da fühle ich mich  als Versagerin, da stelle ich alles in Frage, und würde am liebsten aufgeben. An solchen Tagen bin ich oft ungnädig, keineswegs freundlich und schon gar nicht barmherzig. Das sind Tage, an denen weine ich viel, alles stürzt auf mich ein, und mir bleibt die Luft zum Atmen weg. Mein Mann, Freundinnen, die mich gut kennen wissen das. Die kennen solche Zeiten. Sie wissen dass ich dann Ermutigung brauche, ein nettes Wort, eine nette Geste. Und dann geht es mir meist bald wieder besser. Am meisten hilft mir allerdings, wenn ich mir die Zeit zum Beten und Bibel lesen nehmen. Das tue ich blöderweise gerade in solchen Situationen eher nicht. Das Wort Gottes sagt mir doch immer wieder, dass ich richtig bin, das ER meine Sorgen auf sich nimmt, dass ER mein Versorger ist, dass ich alles bei IHM abladen kann. Das sind negative Tage, mit negativen Gedanken, und die ziehen mich runter. Weil ich das weiß, versuche ich solche Gedanken möglichst schon im Keim zu ersticken, sie gar nicht in meiner Gedankenwelt zuzulassen. Es gibt ein nettes Sprichwort. Ich habe es mal während eines Vortrags gebraucht, es ging um das Thema: Gedanken bestimmen unser Verhalten.

Achte auf Deine Gedanken,

denn sie werden Worte.

Achte auf Deine Worte,

denn sie werden Taten.

Achte auf Deine Taten,

denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,

denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,

denn er wird Dein Schicksal.

Wenn wir negative Gedanken im Keim ersticken, dann verselbstständigen sie sich auch nicht.

Bin ja ein Meister im Motivieren, diese Gene hab ich wohl weitergegeben.

Joana beschwert sich heute, dass sie jeden Tag Hausaufgaben auf hat. Ich erkläre ihr, dass das ja eine gute Vorbereitung auf die Schule sei, denn da bekommt sie ja auch jeden Tag etwas auch. Das tröstet sie nicht wirklich. Ich dann zu Motivation: Joana, weißt du aber, was ich ganz toll an dir finde? Dass du deine Hausaufgaben immer sofort nach der Schule erledigst, und dass du dann den ganzen Nachmittag frei zum Spielen hast.

Sie, schaut mich an und sagt: Mama, weißt du was ich an dir ganz toll finde? Dass du so oft mein Lieblingsessen kochst, was gibts heute zu Essen?

Nicht ihr Lieblingsessen, und sie sitzt jetzt leider auch nicht an ihren Hausaufgaben.

 

hm

 

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