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17.2.2008 von Heike - www.frausein.de.
Ein sehr schönes Wochenende liegt hinter mir. Hab alles im Haushalt geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Samstag früh war Elternsprechtag von Jonathan und Steven, nachmittags haben wir Freunden aus der Gemeinde im Garten geholfen. Ich liebe das. Wenn die halbe Gemeinde sich versammelt und mit vereinten Kräften jemandem hilft, der es gerade nötig hat. Nach getaner Arbeit kommen wir dann zum Essen alle zusammen an einen Tisch. Ich habe einen super leckeren leichten Bienenstich mitgebracht, Rezept stelle ich demnächst mal auf meine Seite. Ansonsten war meine Woche alles andere als leicht. Eine Woche nicht im Programm, das gönne ich mir ab und zu mal. Ab morgen geht’s wieder los. Der krönende Abschluss war heute ein MC- Donald Besuch. (War vorher aber mit Claudia eine gute Stunde walken) Anschließend waren wir alle sechs in Offenburg bummeln, bei strahlendem Sonnenschein und Eiskälte. Das ist schon Luxus, wenn die ganze Familie zusammen spazieren geht, kommt sonst höchstens auf Sardinien vor. Es war super lustig und ich freue mich an meinen großen Jungs.
Jetzt sitze ich im Bett, eine Wärmflasche an den Füßen und wärme mich auf. Mein Cranberry-Tee zieht und ich freue mich auf einen gemütlichen Ausgang des Sonntags. Sonntage sind klasse. Eine gute Erfindung von Gott, diesen Tag zum Ruhetag festzulegen. Ein Tag, an dem ich ohne schlechtes Gewissen nichts tun brauche. Und wenn sich die Wäsche noch so türmt, und wenn die Fenster noch so dreckig sind, das Unkraut wuchert, die Betten bezogen werden müssen. Sonntags wird nicht gearbeitet. Da ist Ruhetag, Zeit für Gott, für die Familie, für die Freunde, und mich. Je nach Bedürfnis, je nach Stimmung, je nachdem.
Mit meiner neuen Frisur habe ich mich zwischenzeitlich versöhnt. Vielleicht war es das Ungewohnte, vielleicht kam ich nicht so richtig zurecht, vielleicht war ich nur unsicher. Jahrelang hatte ich meine Haare lang getragen und war eben gerade mit der Frisur zufrieden, die ich bei den Fotos für unser Buch hatte. Aber die Entscheidung für die kurzen Haare war gefallen, und jetzt gewöhn ich mich einfach dran. Es ist wie es ist. Und dann musste ich über Beates Blog-Eintrag schmunzeln. Jede hat ihre Vorzüge. Und ich kann mich nicht daran erinnern jemals so wirklich zufrieden gewesen zu sein mit meinen Haaren. Zu dünn, zu wenig, blöde Farbe. Soweit ich zurückdenken kann, konnte ich noch nie mit einer tollen Haarpracht aufwarten. Eins der Dinge, die mir meine Mutter nicht vererbt hat (dafür aber die schönen Beine) Aber aus Dingen, die man nicht ändern kann, macht man eben das Beste. Mindestens dreimal habe ich dieses Wochenende gehört: „Man, das sieht ja stark aus, was für eine coole Frisur.“ Na also, ein bisschen Lob, und schon verändert sich die eigene Einstellung.
hm
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