Eigentlich schade, dass ein Wochenende immer so schnell vergeht. Die Hälfte meiner Fenster ist tatsächlich geputzt, den Thermomix habe ich gut eingeweiht und die leckersten Sachen ausprobiert. Die ersten Zeilen für das neue Buch sind geschrieben, Beate und ich sind guter Dinge. Ansonsten habe ich so richtig gefaulenzt. Ziemlich untypisch für mich, aber ich könnte mich dran gewöhnen.
Die Kinder waren fast alle den ganzen Tag draußen, bei dem schönen Wetter, kein Wunder. Und ich freue mich, dass sie mal wieder freiwillig frische Luft schnappen. Joana ist momentan ganz wild auf’s Seilspringen. Sie macht das ganz gut, und sieht so süß aus in ihrem Ehrgeiz. Joanthan hat eine Bande im Wald gefunden, sie basteln sich Schwerter, Pfeil und Bogen, eben richtige Jungs.
Heute Morgen habe ich den Lobpreis geleitet und mich beschäftigt gerade ein neues Lied von Danny Plett. Er hat es bei den Aufzeichnungen für die Fernsehsendung gesungen, und es wird auch am Sonntag ausgestrahlt. Nun sitze ich öfters am Klavier und versuche die Harmonien herauszubekommen, da ich es unbedingt in die Gemeinde einführen möchte. Auf dem Cover beschreibt er, dass manche Beziehungen fragwürdig sind, nämlich dann, wenn ich das Gefühl habe, mein Gegenüber möchte nur mit mir befreundet sein, um einen Nutzen daraus zu ziehen. Ist das echte Freundschaft? Und wie sieht eben unsere Freundschaft oder Beziehung zu Gott aus? Beten wir nur, um von IHM gesegnet zu werden? Wollen wir immer nur unseren Nutzen aus dieser Beziehung ziehen, oder beten wir Gott an, weil ER es wert ist? Dieses Lied handelt davon, manche Lieder bewegen mein Herz, denn obwohl so leicht, sind sie so tief.
hm