Archive für 12.3.2008

die deutsche Antwort auf Panna Cotta

Ich hab sie noch nie gemacht, war mir immer viel zu viel Arbeit. Außerdem ist sie nicht ohne. Die klassische Version ist sehr gehaltvoll aber lecker ohne Ende. Das erste Mal hab ich sie Silvester 2003 gegessen. Eine Freundin hat sie mitgebracht und es war ein Gedicht. Das Rezept habe ich schon so oft angeschaut, und dann doch wieder weggelegt. Zu aufwendig, zu viele Points. Aber heute, in einem Anfall von Kreativität und Neugier wollte ich es wissen. Die Zutaten stehen im Weight Watchers Basis Kochbuch, die Zubereitung im Basiskochbuch vom Thermomix. Also habe ich mir erlaubt, diese leichte Variante in meinem neuen Wunderkessel auszuprobieren, und es war nur easy. Sie ist die deutsche Antwort auf italienische Panna cotta.

Bayerische Creme mit pürierten Himbeeren, ein Gedicht.

Nachdem ich im Thermomix die weltleckerste Linsensuppe gekocht habe, durften wir heute alle diese köstliche Nachspeise genießen. Und genießen ist hier wohl der richtig Ausdruck, denn nicht anders kann man dieses unbeschreibliche Gefühl bezeichnen, wenn sich die Creme im Mund mit den Himbeeren vermischt und zu einem ganzen Etwas verschmilzt.

Demnächst werde ich wohl mal direkt in meinem Treffen etwas zubereiten. Ich denke da an Spargel mit leichter Sauce Hollandaise.

Mittwochs nehme ich seit einigen Wochen Jonathan mit. Er hat parallel zu meinem WW-Treffen E-Gitarren-Unterricht. Seit der ersten Begegnung sehe ich seinen Lehrer nie und frage Jonathan jedes Mal, ob er mal eine Rechnung mitgebracht hat, damit wir die Unterrichtsgebühr überweisen können. Jonathan verneint das und hat folgende Erklärung:

Mama, als ich Schlagzeugunterricht hatte, das war ja ganz schön teuer, und der Lehrer hat nur wegen dem Geld unterrichtet. Aber der hier, dem ist es wichtiger, dass seine Schüler etwas lernen, das Geld ist ihm nicht so wichtig.

Aha, na da bin ich ja mal gespannt, was der nette Lehrer dazu sagt.

Heute habe ich mal meine Küchenschublade aufgeräumt. So eine Schublade, die jeder hat. Da, wo alles rein kommt, was keinen bestimmten Platz hat, was mal schnell weggeräumt werden muss…… So eine Schublade die man nie öffnet, wenn Besuch daneben steht. Alle halbe Jahre muss ich sich leeren, weil sie da fast nicht mehr zugeht. Und siehe da, 2/3 Inhalt konnte ich entsorgen. Und beim Sortieren finde ich doch tatsächlich den Kinogutschein, den Joana letztes Jahr zum Fasching geschenkt bekam, als sie einen Tanz vorführte. Was haben wir den schon gesucht. Also steht für uns beide fest, in den Ferien gehen wir ins Kino. Müsste mich direkt bei Beate mal erkundigen was so läuft, denn eins hab ich beim Blog-Lesen herausgefunden. Meine Lieblingspastorenfrau geht gerne ins Kino. Aber doch sicherlich nicht mehr in Zeichentrickfilme ohne Altersbeschränkung sondern eher in die Nachtvorstellung mit ihrem Sohnemann.

hm

|