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11.7.2008 von Heike - www.frausein.de.
Bloglesen kann tatsächlich motivieren. Nachdem ich gestern Beates gelesen hatte, erinnerte ich mich an das befreiende Gefühl des „Wegschmeißens“. Ich gehöre sicherlich nicht zu der typischen Spezies der Messies, dennoch sammelt sich bei einem 6-Personen-Haushalt im laufe der Zeit immer wieder Unmengen an Zeugs an, das eigentlich keiner mehr braucht. Motiviert vor der Entrümplungsaktion, die Beate ein Gefühl von Leichtigkeit vermittelt hat, war ich so angesteckt, dass ich es ihrer Tochter, es war sicherlich Brigitta, nachmachte.
Jonathan konnte ich überreden zu beginnen die Wäschekammer aufzuräumen, und ich habe dann den Rest erledigt. Alles, was wir länger als 1 Jahr nicht mehr gebraucht haben, bzw. angezogen haben kam in Säcken ins Auto. Die Kleider habe ich sofort weggefahren, und tatsächlich gab es zwei blaue Säcke, in die hab ich nicht mal mehr reingeschaut. Es gibt Menschen, die freuen sich drüber, ich freue mich, dass mein Keller leer ist. Die Gelegenheit hab ich dann allerdings gleich genutzt und Weight-Watchers-Keller und Speisekammer gleich mit aufgeräumt. Und siehe da, auch bei mir stellt sich so langsam ein Gefühl der Leichtigkeit ein.
Gestern Abend haben wir unseren Sohn im Restaurant besucht. Schon am Montag kam er freudestrahlend nach Hause und erzählte, was er alles machen durfte. Das Praktikum gefällt ihm super gut. Gestern durften wir uns dann tatsächlich anhören, dass sich unser Junge gut einfügt, selbstständig arbeitet, ein Händchen als Koch hat, diese Woche zum Salatchef erkoren wurde und stets freundlich und zuvorkommend ist. Hä??? Ich musste mich doch noch mal umschauen, ob es vielleicht noch einen anderen Praktikanten gibt. Natürlich bestellten wir auch Salat, und dann kam unser Jonathan grinsend zusammen mit der Bedienung aus der Küche und präsentierte uns seine Meisterwerke. Nach einem großen Lob war er stolz wie Oskar, aber es war nicht so ganz eindeutig wer stolzer war, er oder seine verzückten Eltern.
Mein 10-jähriges Jubiläum ist vorbei, und ich war sehr bewegt, als ich am Mittwoch von meiner Gruppe so eine wohlwollende Rede mit einem Wahnsinnsgeschenk erhalten habe. Damit ich noch mindestens 10 weitere Jahre den Weg ins Treffen finde, haben meine Teilnehmer mir ein Navigationsgerät geschenkt, was für eine coole Idee. Ich hab mich riesig gefreut. Aber nicht nur über das Geschenk, sondern wirklich über das Wohlwollen, das ich dort Woche für Woche erlebe. Neben Sekt, gab es ein Mitbring- Buffet und ich war total überwältigt von der Vielfalt, die da auf dem Tisch lag. Es war ein super schönes Miteinander und wegen mir, hätten wir noch ein paar Stunden weiter sitzen können.
Heute hab ich nicht viel Zeit zum Putzen, obwohl ich die eigentlich bräuchte. Vlado und ich haben heute einen Termin beim Bürgermeister von Renchen, zwecks unserer Gemeinderäumlichkeiten. Mittags hat mein netter Mann dann noch Besuch aus Canada eingeladen. Ich frag mich schon seit gestern, wann ich denn kochen soll.
Dieses Wochenende haben wir ein Gemeindeseminar eben mit diesem Pastor aus Canada. Ich bin gespannt und irgendwie freu ich mich auch drauf, auch wenn’s so kurz vor dem Geburtstag eigentlich nicht passt. Aber, manchmal kann man sich seine Termine eben nicht aussuchen. Heute in 2 Wochen kommen wir gerade auf Sardinien an, und wie schnell vergehen 2 Wochen.
hm
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