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2.12.2008 von Heike - www.frausein.de.
“Umgebung ordnen”, heißt eine weitere Erfolgsgewohnheit bei Weight Watchers. Bedeutet für mich in erster Linie, keine verlockenden Süßigkeiten einzukaufen. Wenn’s da ist, kann ich gerade in dieser Jahreszeit schlecht widerstehen. Also kaufe ich bergeweise Lebkuchen, Marzipan und Co. ein. Daneben würde ich verhungern, da geh ich nicht ran. Heute steht die Packung Lebkuchen auf dem Tisch und meine Familie bedient sich.
Vlado: Also wenn’s nichts anderes gibt, dann ess ich auch Lebkuchen. Ich ess es schnell, damit ich den Lebkuchengeschmack nicht so schmecke.
Ich: Im Leben würde ich keinen Lebkuchen essen, den mochte ich nicht mal als Kind.
Vlado: Also wenn du in Indien leben würdest, so wie Mutter Theresa, unter den Armen, also so in einer Mission, mit Kopftuch und so. Und wenn du dich nur von Reis und Curry ernähren würdest. Und wenn dann die Weihnachtszeit naht, und ich dir ein Paket Lebkuchen schicken würde - ich wohne nämlich immer noch hier, bin ja nicht blöd und zieh nach Indien - dann würde dir der Lebkuchengeruch in die Nase steigen. Und du würdest dich an die Heimat erinneren. Und dann würdest du alle Einheimischen zusammentrommeln, und ihnen den Duft von Deutschland unter die Nase halten. Und was meinst du, wie gerne du Lebkuchen essen würdest.
Im Leben zieh ich nicht nach Indien, also brauch ich auch keinen Lebkuchen essen, sondern darf mich an den neuen Riegeln erfreuen, die mag ich nämlich.
hm
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2.12.2008 von Heike - www.frausein.de.
Eine richtige Erleichterung ist es für mich, montags nicht mehr im Teeladen arbeiten zu müssen. Ich kann laufen gehen, meinen Haushalt und Schriftkram erledigen. Ich kann in Ruhe meine Weight Watchers Treffen vorbereiten, das ein oder andere Telefonat führen. Und nachmittags ist dann Zeit für die Kinder. Da ich drei mal die Woche abends um 17.00 Uhr das Haus verlasse, muss ich mir meine Zeit mit den Kindern gut einteilen. Gestern saßen Joana, Steven, Jonathan und ich am Esszimmertisch und waren bei Kerzenschein am Basteln. Schneeflocken für den Weihnachtsbaum. Sie hängen zum Trocknen auf der Wäscheleine im Heizungskeller.
Diese Woche stehen einige Termin an. Freitag: Weihnachtsfeier bei Joana, Samstag: Entspannungsseminar in Heidelberg, Sonntag: Nikolausturnen mit einer Aufführung von Joana. Und dann haben wir für Sonntagabend noch eine Einladung von einem lieben Ehepaar in Kehl erhalten. Wenn sich die Termine so drängen, dann merke ich, wie ich ins Schleudern komme. Und da ich mich an mein eigenens Buch halte, und nicht zu viele dichte Termine machen möchte, hab ich die Einladung abgesagt, eher verschoben. Und bin auf vollstes Verständnis gestoßen. Manchmal müssen wir einfach nur mal “Nein” sagen, und schon ist mehr Entspannung da.
hm
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