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31.12.2008 von Heike - www.frausein.de.
Der letzte Tag im Jahr. Eigentlich auch nicht anders, als alle anderen Tage im Jahr. Und dennoch, er hat etwas Endgültiges. Etwas, das nicht wiederkehrt. Und es ist für viele der Vorsatz eines Neuanfangs. Gestern ein kurzes Telefonat mit meiner Mutter, und sie stellte fest, dass sie sich dieses Jahr nicht beklagen konnte. Manche Jahre möchten wir schnell hinter uns bringen in der Hoffnung, dass das neue Besseres für uns zu bieten hat. Und ein Jahr teilt sich immer zwischen den eigenen Zielen und Herausforderungen, die man sich steckt und zwischen dem, was einem ungewollt widerfährt auf. Nicht alles können wir uns aussuchen. Nicht alles ist planbar. Und das ist auch gut so. Das Leben meistern bedeutet ja auch, in schwierigen Zeiten den Kopf oben zu behalten und nach Lösungen zu suchen und sie zu finden. Nicht immer sind unsere Umstände so ideal, so passend, so einfach. Aber zu wissen, dass egal wie das Jahr, das Leben verläuft, Jesus immer an meiner Seite ist, hilft mir den Blick nach vorne zu richten.
Ich liebe es Pläne zu schmieden und Ziele zu setzen. Ganz jungfräulich wartet mein Terminplaner 2009, dass er morgen endlich in Gebrauch genommen werden darf. Aber jedes Jahr schreibe ich mir zwischen den Feiertagen schon immer mein Jahresziel in den sauberen Kalender. Und reflektiere das Ziel des aktuellen Jahres. Ich freue mich, wenn ich tatsächlich Ziele erreicht habe und versuche noch detaillierter zu formulieren und zu definieren, wenn Ziele nochmals neu gesteckt werden müssen.
Ich bin fasziniert wenn ich sehe, dass Weiterentwicklung auch im Charakter auch mit 42 noch möglich ist. Ich bin ermutigt, dass auch Schwächen immer wieder neu angegangen werden können. Ich bin dankbar, dass für alles Versagen, Jesus für mich eintritt. Und ich kann es manchmal nicht glauben, wie viel Gunst wir bei Gott und den Menschen haben.
Dieses Jahr Silvester feiere ich das erste Mal seit über 20 Jahren ohne meinen Mann. Vlado hat gestern den Flieger nach Serbien genommen, sitzt schon im Kreise seiner Familie und wird den Jahreswechsel dort verbringen. Wir haben das als Familie so entschieden, obwohl Vlado uns auch gerne mitgenommen hätte. Aber die Kinder und ich waren uns ziemlich einig.
So werden wir heute zu 5. einen gemütlichen unspektakulären Silvesterabend verbringen, den Papa nach 24.00 Uhr anrufen und ganz ohne Stress und Verpflichtungen das neue Jahr begrüßen.
hm
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