Archive für 17.1.2009

Der schafft mich



Das gibt es ja gar nicht. Seit heute ziert ein Crosstrainer unser Wohnzimmer und ich schwinge mich leicht lächelnd auf das neue Trainingsgerät. Seit über 10 Jahren treibe ich mal mehr, mal weniger Sport. Das regelmäßige Joggen gehört dazu und ich bin der Meinung, doch eine einigermaßen gute Kondition zu haben. Aber was mich auf diesem Monstrum erwartet hat, hätte ich nicht für möglich gehalten. Nach drei Minuten war ich schon kaputt, nach 5 Minuten durchgeschwitzt. Nach zehn Minuten hab ich aufgegeben. Das gibt es ja wohl nicht. Da schafft mich so ein Crosstrainer. Ein zweites mal 10 Minuten, so schnell geb ich nicht auf. Meine Beine sind nur noch Pudding und morgen habe ich 100% Muskelkater ohne Ende. Dabei könnte man jetzt annehmen, dass ich versehentlich die höchste Stufe eingestellt habe. Leider nicht, das Gerät stand auf Stufe 1.

Also wird das DIE Herausforderung der nächsten Wochen. Ach, wie leicht ist doch Joggen.

hm

Gutes und Schlechtes


Bei einem Briefwechsel mit Beate kam ich zu der Erkenntnis, dass wir diese Woche so viele schlechte Nachrichten hatten, dass es mit zwei Käsebroten nicht getan wäre. Und dennoch gibt es in allem Negativen auch immer noch etwas Positives.

Gefreut habe ich mich diese Woche über die vielen, motivierten Teilnehmer in meinen Treffen. Ich freue mich über nette Emails mit Ermutigungen. Seit gestern steht ein Crosstrainer in meinem Wohnzimmer, der mit etwas Verspätung nun doch noch den Weg zu uns gefunden hat. Einen Luftsprung hätte ich am Mittwoch machen können. Nachdem mir der HNO mitteilte, dass ich “Schweineglück” hatte und meine Ohren wieder ok seien. Musste erst mal meinen Bruder anrufen, und ihm danken, dass er mich sofort zum Arzt geschickt hat.

Und in all den Wirren des Krieges in Israel, der weltweiten Wirtschaftskrise und den anderen schlimmen Nachrichten, die ständig auf uns einstürmen freuen wir uns, dass es auch mal gute Neuigkeiten gibt. Und so feiern auch wir “Sully”, den Held der USA, der so vielen Menschen das Leben gerettet hat. Solche Wunder tun unserer Seele wohl.

Wenn es jetzt meinem Sohn auch wieder besser gehen würde, dann ginge es mir auch so richtig gut.

hm

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