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24.1.2009 von Heike - www.frausein.de.
“JOANA, zieh dir bitte sofort etwas Warmes an.”, fordere ich gestern meine Tochter auf. Sie rennt im absolut stylischem T-Shirt mit kurzen Ärmeln durchs Haus.
“Nö, mir ist nicht kalt.”
“Joana, du bist total erkältet, und wirst gar nicht gesund, wenn du hier so halb nackt rumläufst.”
“Ich bin gar nicht erkältet!”
“Na und warum waren wir dann beim Arzt, und warum bekommst du Medikamente, warum hast du Schnupfen und Husten?”
” HALLO, Mama, ich hab keine Erkältung ich hab nur nen Virus, und der geht nicht weg, wenn man sich war anzieht.”
AHA
hm
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24.1.2009 von Heike - www.frausein.de.
Ich bin meistens nicht neidisch. Darüber bin ich ziemlich froh, denn Neid kann einen Menschen zerfressen und ziemlich unglücklich machen. Ich gönne einfach allen Anderen Gutes und freue mich für sie. Das heißt aber nicht, dass ich so bescheiden bin und mir nichts Gutes wünsche. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Und wenn ich so Beates blog lese, dann freue ich mich für sie über ihre Putzfee, das hat sie auch verdient. Das heißt nicht, dass ich mir keine gönnen würde. Aber ich hab nun mal keine. Und bei der vielen Arbeit, die gerade um mich herum immer mehr wird, musste ich eben gestern beschließen, einen Teil des Haushalts liegen zu lassen. Allerdings bin ich dann nicht wirklich so sehr ausgeglichen, denn das Chaos nervt mich dann doch schon irgendwann. Und das spüren auch meine Kids. “Bist du schlecht drauf?”, fragt mich Manuel als ich nach einem schnippischen Wortwechsel meinen Einkaufskorb schnappe und mit Joana einkaufen gehen will. “Nö, bin ich nicht.”, und weg war ich. Und dann hab ich es mir mit meiner Tochter in der Stadt so richtig gemütlich gemacht. Mehrere Anlaufstellen hatten wir um Dinge zu erledigen, aber wir haben alles in Ruhe getan, und uns Geschichten erzählt. Das heißt, mein Töchterchen hat Geschichten erzählt, denn sie redet noch mehr als ich.![]()
erledigt. Zu Hause angekommen, darf ich dann rufen: “Jungs räumt bitte mal das Auto aus.” Und außer dem Schlüsselbeinbruch waren die anderen beiden sofort zur Stelle. Steven grinst schon: “Wir haben eine Überraschung für dich!” Und dann traue ich meinen Augen nicht. Wohnzimmer, Keller, Diele, Küche sind aufgeräumt und gesaugt. Und selbst der Schlüsselbeinbruch hat (allerdings auf meine vorherige Anweisung) die Speisekammer von Altglas und herumliegenden Plastikumverpackungen befreit. Alles war schön ordentlich.
“Das gibt’s ja nicht, gerade heute, als ich Beates blog gelesen hab, dachte ich mir, wie cool ist es, wenn man jemanden hat, der einem den Haushalt schmeißt.” Und ich hole die Jungs alle zusammen, schmeiße den Rechner an und lese ihnen Beates und meinen Blogeintrag vor. “Ich danke euch ganz herzlich, ihr seid klasse.”, freue ich mich.
Umso mehr hab ich mich gefreut, dass Raclette- Käse in meinem Einkaufsshopper lag, damit wollte ich die Jungs einfach so mal heute überraschen. War wohl eine Eingebung.
hm
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