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13.2.2009 von Heike - www.frausein.de.
Geduld würde ich nicht wirklich zu meinen Stärken zählen. Ich gehöre eher zur Kategorie der schnellen Menschen, ich treffe schnell Entscheidungen, erwarte diese allerdings auch von anderen. Es gibt für mich fast nichts Schlimmeres als Warten.
So warte ich also nun schon seit Wochen auf den fertigen Buchumbruch, damit ich meine letzten Korrekturen durchführen kann, und das neue Buch endlich in Druck geht. Montag kam dann der schreckliche Anruf meiner Lektorin: „Es tut mir leid, der Grafiker bekommt dein Buch nicht auf 112 Seiten, wie geplant, er ist jetzt schon bei 140. Mein Chef meinte, ich müsse 30 Seiten kürzen.“
„Waaaaaaaas, 30 Seiten, das geht gar nicht, wo willst du denn da kürzen? Dann mach die Schrift kleiner!“, mehr konnte ich dazu nicht sagen, ich war entsetzt. Okay, 3 bis 4 Seiten kann man sicherlich in einem Buch kürzen, ohne dass ihm etwas Wesentliches genommen wird, aber 30 Seiten……… und dann ging die Warterei los.
Parallel dazu warteten wir auf den Anruf vom Hotel, ob Manuel nun den Ausbildungsplatz bekommt. Das Praktikum lief super gut. Mittwoch erfuhren wir dann, es gibt noch mehr Bewerber, da laufen noch ein paar Vorstellungsgespräche. Und ich werde schon ganz krank vor lauter Warterei.
Und dann stelle ich immer wieder fest, dass ich in solchen Situationen gar nichts anderes machen kann, als immer nur Gott vertrauen, dass er es richtig führt. Mir fällt das nicht immer so leicht, aber es blieb mir nichts anderes übrig.
Mittwoch kam dann der erlösende Anruf vom Verlag. Die Schrift ist kleiner, alles passt, es muss nichts gekürzt werden.
Und vor 3 Stunden rief das Hotel an: „Manuel, wir würden uns freuen, wenn du deine Ausbildung in unserem Hotel absolvierst.“ Die Mutter heult, der Junge kriegt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht.
Geduld ist nicht meine Stärke, und allzu oft brauche ich solche emotionalen Anspannungen nicht.
hm
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13.2.2009 von Heike - www.frausein.de.
Das war wohl so eine Eintagesgrippe, die ich mir zugezogen hatte. „Das gibt’s gar nicht, man ist immer mindestens drei Tage krank, wieso bist denn du schon wieder gesund?“, wundert sich gestern Abend meine Mitarbeiterin. Ich weiß nicht was geholfen hat, die Medikamente, mit denen mein Mann mich Mittwochmittag versorgt hat (unter anderem eklige Apfel-Banane-Elektrolyt-Glukose-Mischung) oder das Gebet von Beate. Noch etwas wacklig auf den Beinen konnte ich bereits Mittwoch mein Treffen halten, und Donnerstag war ich wieder fit. Nur den Kuchen, den alle meine Teilnehmer probieren durften gab es am Mittwoch nicht. Das hole ich nächste Woche nach.
hm
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