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12.5.2009 von Heike - www.frausein.de.
Noch dankbarer für das super Wetter während meiner Nordic Walking Kurse bin ich heute Morgen. Es schüttet wie aus Kübeln und meinen Stadtbummel werde ich verschieben. Es wartet eh genügend Arbeit auf mich………..
Dankbarkeit ist etwas, dass ich unbedingt immer wieder in meinem Leben haben möchte. Für all das, was Gott in meinem Leben getan hat. Und wenn es auch nur die Dankbarkeit für ein paar Stunden Sonne ohne Regen ist.
Beim Bibellesen bin ich heute im Kolosserbrief hängengeblieben. Ich lese:
„Seid nachsichtig mit den Fehlern der anderen und vergebt denen, die euch gekränkt haben. Vergesst nicht, dass der Herr euch vergeben hat, und dass ihr deshalb auch anderen vergeben müsst. Das Wichtigste aber ist die Liebe.“
Ich werde in diesen Tagen erinnert an Kränkungen, die ich erlebt habe. Und ich weiß auch, dass ich vergeben habe. Aber manchmal, da merke ich, dass ich nur im Kopf vergeben habe, nicht im Herzen. Ich überlege mir, wie es wäre, wenn Jesus zu Gott sagen würde: „Du, die Heike, was sie sich da geleistet hat, das geht ja wohl gar nicht.“ Und Gott antwortet: „Ja, du hast wohl recht, aber wir vergeben ihr.“ Und die Vergebung sitzt im Kopf, und immer mal wieder holen sie es hervor und regen sich erneut drüber auf. Wäre wohl keine echte Vergebung. Also muss Vergebung im Herzen geschehen. Für Jesus ist es wohl ein leichtes, aber wir Menschen, lecken doch gerne immer mal wieder unsere Wunden und suhlen uns darin. Echte Vergebung kann gar nicht aus uns heraus geschehen. Da sind wir auf Gott angewiesen, auf seinen Heiligen Geist, dass er uns eine Vergebung mitten ins Herz gibt.
Und dann greift das Gebet:
„Herr vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“
hm
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