Archive für 25.5.2009

Meine Lieblingstemperatur


Für mich genau richtig, nicht zu warm und nicht zu kalt. Meine Seele frohlockt wenn das Thermometer die 30 überschreitet. Wegen mir könnte das so bleiben, bis Ende Oktober. Ich brauche keine Abkühlung, mir reichen das Schwimmbad, die Dusche und der besondere Luxus unseres Pools. Ich liebe diese sommerlichen Temperaturen, mir ist es fast nie zu heiß. Alles was an Arbeit draußen getan werden muss verschiebe ich auf die Abendstunden oder den Morgen.  Joggen ist fast nicht möglich, obwohl ich mich heute nach 9.00 Uhr noch gewagt hatte. Das lasse ich demnächst (nachdem mich eine Autofahrerin vor lauter Mitleid heute Morgen schon nach Hause bringen wollte). Vielleicht jogge ich im Pool hin und her. Ein paar Tage werde ich allerdings noch warten müssen. Das Wasser haben wir gestern erst eingelassen. Einen halben Tag lang läuft die Wanne voll, und Leitungswasser hat eine Temperatur von ca. 17,5 Grad. Ich geh nicht rein, solange die Marke von 21C° nicht überschritten ist. Die Kinder sind da sehr viel mutiger.

Dafür war ich zwei Tage mit den Kindern im Schwimmbad. Es ist zwar brechend voll, aber eigentlich haben wir alle unseren Spaß. Die Kinder sowieso, und ich finde immer jemanden zum Erzählen oder tue einfach mal nichts. Planschen mit Joana, ein wenig schwimmen, relaxen auf dem Handtuch, einfach nichts tun. Die Kinder haben Ferien und auch für mich fühlt es sich ein bisschen an wie Urlaub.  

hm

Geben und nehmen


Geben ist seliger, denn nehmen. Das ist schon eine alte biblische Aussage. Und sie stimmt zu 100%. Aber nicht nur das Geben im Sinne von „Verschenken“ ist seliger, selbst das Wegschmeißen. Nachdem wir am Samstag den ganzen Tag über einen Teil unseres Gartens kultiviert haben, fiel eine Unmenge an Unkraut und Heckenabfall an. Heute Morgen wollten wir das alles Entsorgen. Also sind Vlado und ich zweimal zur Mülldeponie gefahren und haben das ganze Grünzeug dort abgeladen. Und nebenbei ließen wir noch ein paar alte Gegenstände, die längst auf den Sperrmüll sollten dort. „Wegschmeißen hat etwas Befreiendes an sich.“, freue ich mich nach getaner Arbeit. Und freue mich auch an geordneten Kleiderschränken, denn auch das Ausmisten von alten Klamotten stand letzte Woche auf meiner todo-Liste. Und riesige Kartons warten darauf den Besitzer zu wechseln. Die Hausverwalterin unseres Ferienhauses auf Sardinien hat eine Menge Enkelkinder, und die wiederum haben nicht viel Geld. Da freut es mich, dass die Sachen noch gebraucht werden. Und wo ich gerade dabei bin, würd ich doch am liebsten mal unsere beiden Garagen ausmisten, da gäbe es einiges „zu geben“.

hm

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