Sie befinden sich aktuell in den Lebe leichter Blog-Archiven für den folgenden Tag 29.5.2009.
29.5.2009 von Heike - www.frausein.de.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die rasante Entwicklung der Technik nicht jedermanns Sache ist. Ganz stolz bin ich auf meine Mutter, dass sie sich jetzt, im Rentenalter noch ein Notebook angeschafft hat. Mein Bruder steht ihr immer mal wieder mit Rat und Tat zur Seite, aber sie meistert das mit Bravour. Auch mein Vater ist seit einiger Zeit online und wir können uns immer mal wieder E-Mails schreiben. Und nun hat es meine Schwiegermutter auch gepackt. Mit fast 80 Jahren trifft sie die Entscheidung: „Ich brauch einen Rechner. Es kann ja nicht angehen, dass alle Leute rund um mich herum wissen, was im blog meiner Schwiegertochter steht nur ich nicht.“ Der blog ist sicherlich nicht der einzige Grund, aber was sie will, dass will sie. Und so hat mein fast alles könnender Mann ihr ein gutes Notebook mit Drucker besorgt, ihr alle wichtigen Programme installiert, ihr telefonische Anweisungen gegeben wie sie Internet erhält. Seit zwei Tagen sind die Geräte bei ihr und jetzt fängt der Stress erst an.
„Wo ist das Ladekabel??? Wie sieht das denn aus???“
Nachdem der Rechner dann endlich lief versuchte Vlado ihr Schritt für Schritt zu erklären, wie sie die einzelnen Programme bedient.
Er: „Nimm mal die Maus in die Hand und drück die linke Taste.“
Sie: „Da ist keine linke Taste.“
Er: „Doch Mutti, du hast die Maus in deiner rechten Hand, dein Zeigefinger liegt auf der linken Taste, dein Mittelfinger auf der rechten.“
Sie: „Junge, ich seh das doch, da sind keine Tasten.“
Das Ganze geht so fast eine halbe Stunde bis mein Mann irgendwann begriffen hat, dass Schwiegermama die Maus falsch herum gedreht hat. Klar waren da keine Tasten.
Am nächsten Tag das gleiche Prozedere: „Da ist kein Fenster……..wo ist da ein rotes Kreuz? Da öffnet sich was und das krieg ich nicht mehr zu. Da spielt plötzlich Musik, wie krieg ich die wieder aus? Was für ein Knopf? Wooooooooo, Wieeeeeeee. Waaaaaaas“
Ich finde sie mutig, bemerkenswert, bewundernswert und überhaupt, einfach klasse: Alle beide, die Schwiegermama und den Sohn.
hm
Geschrieben in meine Einträge | Keine Kommentare »
29.5.2009 von Heike - www.frausein.de.
Ab und zu gibt es bei uns mittags Milchreis. Die Kinder essen es mit Nutella, ich würde auch gerne, bleibe aber bei den Erdbeeren. Seitdem ich einen Thermomix habe ist Milchreismachen ein Kinderspiel. Während ich früher schon mindestens alle 5 Minuten den Reis umrühren musste, damit er nicht anbrennt, erledigt das heute alles dieses vollelektronische Wunderwerk. Beim Essen am Mittwoch verkünde ich: „Ich bin so begeistert, dieses Jahr nehme ich den Thermomix mit in den Urlaub.“ Die Kinder stöhnen: „Ach nö, lass ihn zu Hause, der passt nicht zu Sardinien.“
Ich: „Warum sollte ich, das Ding erleichtert mir so manche Arbeit. Denkt nur mal an die vielen gefüllten Ravioli, die ich im Urlaub selbst mache, das Kneten des Teiges ist so mühsam, und im Thermomix ist der in zwei Minuten fertig, auf Knopfdruck.
Steven: „So eine hochwertige Technologie hat doch im Urlaub nichts verloren.“
Jonathan: „Außerdem ist das unurlaublich.“
Alles klar, ich weiß genau was sie meinen. Da meine Kinder aber auch ihre Playstation mitnehmen, was ich schon seit Jahren unurlaublich finde, packe ich den Thermomix auch ungefragt ein.
hm
Geschrieben in meine Einträge | 2 Kommentare »
29.5.2009 von Heike - www.frausein.de.
Diese Woche empfinde ich es wieder ganz stark: Die Glückseligkeit einen Job auszuführen, der mir so viel Spaß macht. Ich liebe es, Woche für Woche meine Teilnehmer zu motivieren, sie ein Stück ihres Weges zu ihrem Ziel zu begleiten. Sie durch Höhen und Tiefen zu führen und ihnen mit fachlicher Kompetenz, einiges an Lebensweisheit, mit meiner persönlichen Art aber unbedingt immer wieder mit ganz viel Humor zu begegnen. Manche Tage, die laufen gar nicht so, wie ich mir das vorstelle. Da zieht sich so ein langweiliges Thema wie Kaugummi durch die Reihen und so richtig greift es nicht. Manchmal haben meine Teilnehmer einfach keine Lust zum Reden, dann reiß ich mir ein Bein aus, um alle zu unterhalten und ihnen die nötige Motivation mit in die Woche zu geben. Aber das ist nur manchmal, eigentlich eher sehr selten. Denn meistens ist es vor allen Dingen lustig. Meine besten Treffen sind diejenigen, in denen wir viel lachen. Und ich liebe es, wenn dadurch alle gut drauf sind und man bekommt das Gefühl, alle schweben doch ein wenig leichter aus dem Gruppenraum nach dem Treffen, weil sie sich eben mal etwas von der Seele gelacht haben.
Gestern hab ich mich fast nicht wieder eingekriegt. Wir diskutieren ja immer mal wieder über die Gründe, warum die Waage ein Plus zeigt. Gerade ist mal wieder zunehmender Mond, das Thema hatten wir erst vor vier Wochen. Die Erdbeeren mit 31 kcal pro 100 g schlagen manchmal auch zu Buche, wenn man täglich mehr als ein Kilo davon isst. Schuld gestern war unbedingt die etwas schwerere Bekleidung, aber eine Teilnehmerin brachte alle zum brüllen: „Bei mir liegt‘s am Bügel-BH. 100 g fehlen mir zu meinen 24 kg. Und den wird ich gleich nach dem Treffen ausziehen, und dann wieg ich mich nochmal.“ Gesagt, getan, grinsend klebe ich ihr das 8. Sternchen in ihr Teilnehmerbuch für ihre abgenommene 24 kg. Was so ein Bügel-BH doch ausmachen kann. Bei mir dürfen die Teilnehmer alles ausziehen, nur die Schuhe müssen sie anbehalten.
hm
Geschrieben in meine Einträge | Keine Kommentare »