Archive für 7.7.2009

Wie Schwimmwesten und Atemmaske


Die Weight Watchers Programmvorstellung läuft schon automatisch bei mir ab. So ungefähr wie bei einer Stewardess im Flugzeug, während sie die Schwimmwesten und Atemmasken erklärt.  Gleich am Anfang stelle ich mich natürlich immer bei meinen neuen Teilnehmern vor. Außer meinem Alter ändert sich höchstens Jahr für Jahr der Zeitraum meiner Tätigkeit. „Seid 11 Jahren bin ich Weight Watchers Coach.“ Kurze Pause. „Also wenn man es genau nimmt, genau heute 11 Jahre.“

Dabei war heute alles wie sonst nicht. Meine Mitarbeiterin musste kurzfristig absagen und ich stand alleine in meinem Treffen. Spontan erklärte sich eine super nette Teilnehmerin bereit an der Kasse zu helfen. Innerhalb von 10 Sekunden hatte sie das Programm kapiert und meinte hinterher. „Die Kasse brauchst du nicht zählen, die stimmt 100%, ich bin Bänkerin.“ Und sie sollte Recht behalten. Und als wäre das nicht schon genug Hilfe, bot sich Jörg, ein Freund aus der Gemeinde an, mir beim Aufräumen zu helfen. Dankbar nahm ich an. Als er dann allerdings zum Schluss noch meinen Karren incl. Kisten zog und meine Tasche trug war ich doch etwas baff. „Gib mir doch ruhig die Tasche, ich kann ja auch was tragen.“ Jörg auf original flensburgisch!!!: „Ne ne, lass man gut sein, ich trag dir deine Sachen zum 11jährigen, das mach ich alle 11 Jahre wieder.“

Alles klar.

hm

Doktorarbeit


Mit meinen Unterlagen schlafe ich ein, mit ihnen wache ich auf. Heute Morgen erklärte ich meinem Mann, wie ich mir bestimmte Dinge merke und welche Strategien ich zum Lernen anwende. Ich denke mir bestimmte Geschichten aus oder irgendwelche Sätze mit Anfangsbuchstaben, und noch mehr solcher Merkhilfen. Er grinst: „Du bist ja echt ein Freak, willst du ne Doktorarbeit schreiben oder was?“ Will ich nicht, aber gut vorbereitet will ich sein.

hm

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