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3.10.2009 von Heike - www.frausein.de.
Ich hasse und ich liebe es. Wir hatten es für heute gemeinsam geplant. Auslöser war eigentlich ein antiker Schrank, der ganz hinten in der Garage lagert. Vlado möchte ihn gerne im Teeladen aufbauen. Wir erweitern gerade unser Sortiment und wollen ein wenig umgestalten, der Schrank passt da ganz gut. Es ist das erste antike Stück, was wir uns vor vielen Jahren geleistet haben, viele andere kamen dazu. Nun steht der Schrank schon seit fünf Jahren in der Garage, zugestellt von Bergen von Kartons und Zeug, was nicht wirklich jemand braucht. Und immer wenn irgendetwas nicht mehr gebraucht wird, landet es in einer der beiden Garagen. Man kommt kaum noch rein oder raus. Weihnachtsdeko, Spielsachen, Bücher, nicht ausgepackte Kartons mit Schriftkram, Trödel, Gelumpe, Winterreifen, Fahrradschläuche, ein Tresen, ein Bollerwagen, über 250 Teile vom Quadrobaukasten, Fahrradsitz, Puppenwagen, eine antike Kasse, eine antike Schreibmaschine, Aktenordner, ausgesonderte Küchengeräte (seit dem Thermomix brauche ich nichts mehr) ums Kurz zu machen: Die Garagen sind zugemüllt.
Und heute wollten wir zumindest anfangen sie aufzuräumen.
Ich liebe das Wegschmeißen. Mein Mann liebt das Aufbewahren. Die Kinder spielen mit den Fundsachen. So stand unsere Auffahrt den ganzen Tag voll mit Gerümpel, wir mittendrin am Sortieren. Jonathan hat sich über ein neues Teleskop gefreut, dass mein Mann schon mit in die Ehe gebracht hat, wir aber noch nie aufgebaut hatten. Joana fand ihre Babybornsachen wieder. Steven hätte am liebsten alles was er gefunden hat, heimlich in sein Zimmer geschleppt, er liebt auch das Aufbewahren. Und ich war glücklich über jedes Teil, was ich an die Seite stellen konnte. Am Montag bringen wir den Sperrmüll weg. Zur Mülldeponie zu fahren, liebe ich. Es erleichtert mich und meine gute Laune für Montag ist schon vorprogrammiert.
Nur eine Sache, die konnte ich meinem Mann nicht entreißen. Da lag in dem ganzen Chaos eine alte Aktenledertasche. Es war die erste, die ich ihm geschenkt habe. Zur Ordination 1994. Ein ziemlich wertvolles Stück. Jetzt lag es da, vergammelt zwischen all den anderen wichtigen und unwichtigen Dingen. Ich wollte sie schon in den Müll schmeißen, da meinte mein Mann: „Lass mal, die will ich behalten.“
Ich: „Ach komm, jetzt werd nicht sentimental. Das Ding ist oll, schmeiß es weg.“
Er: „Na wenn man die wieder so richtig sauber macht, und mit Lederbalsam behandelt.“
Ich: „Maus, die benutzt du nie wieder, wirf sie weg.“
Er: „Na nicht für mich, auch nicht für unsere Kinder, aber unsere Enkel, oder Urenkel, die werden sie finden, und die werden sie wieder cool finden.“
Die Tasche bleibt.
Sollte ich doch alle meine Handtaschen für meine Urenkel aufbewahren? Und wie wär’s mit all meinen Schuhen………
Ich denke, wir bauen noch zwei Garagen an.
hm
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3.10.2009 von Heike - www.frausein.de.
Ich bin der Meinung das ist kein Zufall. Da entschließe ich mich Thermomix-Repräsentantin zu werden, und gleich im ersten Monat meiner Tätigkeit gibt es das neue Kochbuch „Leicht und Lecker“ zu jeder Bestellung gratis dazu. Seit gestern halte ich das Buch mit der leichten Küche in den Händen und bin sehr begeistert. Ich wusste doch, mit dem Thermomix kann man super leicht kochen. Am Dienstag habe ich meine erste Vorführung, ich freu mich drauf. Und was mich begeistert, hab ich doch gleich mal auf meiner Seite festgehalten.![]()
Montag bei der Kindergeburtstagsfete etwas versackt, schreibe ich ganz brav seit Dienstag wieder auf. Es sind nicht die Pfunde die purzeln, es ist das gute, leichte Gefühl was mich beschleicht. Dieses „Wohlfühlen“, Bäume ausreißen können, gute Laune haben. Was eine gesunde, leichte Ernährung doch alles mit sich bringt. Und da kommt mir mein neues Kochbuch doch gerade recht. Da wird natürlich jetzt ein Rezept nach dem anderen ausprobiert.
Na wenn das keine gute Kombination ist: Leichte Thermomixrezepte, die fix zubereitet sind, kombiniert mit dem Weight Watchers Programm. Ich glaub in 6 Wochen bin ich nicht mehr da.
hm
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