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13.10.2009 von Heike - www.frausein.de.
„Das haben wir mit den Kindern gebastelt.“, erklärt mir die Kindermitarbeiterin unserer Gemeinde. Sie hält mir ein großes, rosafarbenes Tonpapier mit einem gebastelten Tunnel entgegen. „Das ist ein Angsttunnel. Wenn man sich vor irgendetwas fürchtet, dann kann man es in den Tunnel tun, und an der Seite sind überall Öffnungen. Dort stehen ermutigende Bibelsprüche, die die Kinder trösten sollen.“
Ich bin völlig hin und weg. Ich öffne die Türchen, ähnlich wie bei einem Adventskalender und lese: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Psalm 27,1“ oder „Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Hebräer 13,6“ und „Gott sagt zu dir: So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Jesaja 43,5“ und noch viel mehr.
Oh wie wunderschön, was für eine tolle Idee. „Die ist nicht von mir, die hab ich abgeguckt.“, schwächt C. meine Bewunderung etwas ab. „Aber IHR habt das aufgegriffen und umgesetzt, das ist so toll.“ Meine Begeisterung bleibt.
Während unserer Gottesdienste werden auch unsere Kinder betreut und mit dem Wort Gottes auf kindgerechte Art und Weise mit viel Spaß und Spiel verwöhnt. Wir haben eine tolle Gemeinde, und unsere Kindermitarbeiter sind spitze. Das musste mal gesagt werden.
hm
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13.10.2009 von Heike - www.frausein.de.
„Mama, morgen gehen wir ins Kino!“
Meine Tochter steht am Sonntag nach dem Gottesdienst neben mir und schaut mich herausfordernd an. „Davon weiß ich gar nichts.“, behaupte ich. Mehrere Augenpaare sind auf mich gerichtet. Da klärt mich mein Töchterchen auf.
„Vor zwei Wochen haben wir am Montag meinen Geburtstag nachgefeiert, letzte Woche Montag wolltest du mit den Frauen der Gemeinde ins Kino und hast gesagt, dass eine Woche später WIR ins Kino gehen.“
Sie hat Recht. Unglaublich, wie sich die Süßmaus Termine merken kann. Egal ob Schultermine, Sporttermine, private Termine, sie denkt ohne Terminplaner an alles. Während ich mir für meine grauen Zellen alles notieren muss, und es dann manchmal doch vergesse, weil ich dazu neige, nicht in den Planer zu schauen, hat die Kleine alles in ihrem Kopf. Also waren wir im KIno.
Gestern kam sie mit ihrer ersten Mathematikarbeit nach Hause. Eine „Eins minus“ strahlt sie. Ich grinse, freue mich, lobe sie und verkünde dann: „Das hat sie von mir!“ Daraufhin Joana: „Mama, ich hab alles was ich hab von euch beiden, von dir und Papa.“ Demut gehört auch noch zu den Dingen, die ich lernen muss.
hm
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