Archive für 1.12.2009

Schlanke Wohnung


Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es mir ein großes Bedürfnis das Haus ordentlich und schön dekoriert zu haben. Ganz leicht neige ich dann zu Perfektionismus, ärgere mich über jeden Krümel, den die Familie auf der Arbeitsplatte hinterlässt. Ganz wichtig ist es mir, in dieser Zeit auch in den Schränken alles zu ordnen. Vielleicht liegt es daran, dass das Jahr zu Ende geht und ich das Gefühl habe, ich müsse das noch in diesem Jahr zu Ende bringen.

Ganz typisch ist es für mich, dann mal wieder eins meiner Lieblingsbücher zu lesen, obwohl ich es eigentlich fast auswendig kann: „Simplify your life.“ Ganz geehrt war ich, als ich Tiki Küstenmacher bei der Buchmesse 2006 persönlich kennenlernen durfte, da wir beide dort für ein Interview eingeladen wurden, vom gleichen Verlag. So lese ich das Buch noch ein bisschen lieber.

Heute war der Aktenschrank dran. Mindestens 15 Ordner habe ich erleichtert und unsere grüne Altpapiertonne damit gefüllt. Was sich im Laufe der Jahre so ansammelt………Und ein bisschen leichter fühle ich mich auch gleich.

Und dann entdecke ich einen interessanten Bezug von Ordnung und Gewicht. Tiki schreibt, dass laut einer Studie Menschen leichter ihr Gewicht reduzieren, wenn sie vorher ihre Wohnung von Krims Krams befreit haben. In einer aufgeräumten, schön dekorierten Wohnung isst man einfach nicht so viel, wie in chaotischen Räumen.

Ob diese Bezug stimmt, mmmhhh, das kann ich nun nicht wirklich unterschreiben. Aber auf jeden Fall fühlt man sich wohler, wenn es alles schön aufgeräumt und vor allen Dingen dekoriert ist. Und während ich das Thema mal wieder lese, lerne ich gestern Abend auf einem Meeting L. kennen, der genau für diese Raumgestaltung zuständig ist.

Und warum nicht mal einen Raumgestalter die Wohnung neu gestalten lassen, wer weiß, vielleicht purzeln dann sogar die letzen Pfunde.

Und für den Fall, dass jemand noch keine persönlichen Weihnachtskarten bestellt hat, das übernimmt er auch…….wunderschön…….

www.raumundgestaltung.de

 www.graficulum.de

hm

Wenn Christen beten


In unserer Gemeinde gibt es eher selten vorgefertigte Gebete, wie man das in den Landeskirchen kennt. Wir sprechen frei mit Gott über das, was uns bewegt. In Lob, Dank und Fürbitte. Natürlich beten wir das „Vater unser“, aber grundsätzlich betet jeder von uns so, wie es ihm auf dem Herzen liegt. Es gibt allerdings ein Gebet, dass in der Bibel steht, das bete ich immer mal wieder. Ganz bewusst, manchmal genau so, wie es dort steht, manchmal füge ich meine eigenen Worte und Situationen dazu.

Und gerade heute Morgen kam es mir wieder in den Blick:

Segne, ja segne mich und erweitere mein Gebiet.

Lass deine Hand mit mir sein und halte Schmerz und Unglück von mir fern.

1.    Chronik 4,10

Teile aus diesem Gebet habe ich schon bei Vorträgen verwendet. Und für mich ist es immer wieder eine Bitte vor Gott, das zu sehen, was gut in meinem Leben ist, was blüht und gedeiht. Es bedeutet immer zu fragen: „Bin ich noch richtig auf meinem Weg, oder gibt es andere Gebiete, auf denen ich mich ausbreiten soll.“ Führt mir immer wieder vor Augen, meine eigenen Möglichkeiten zu nutzen, aber auch über den Tellerrand zu schauen und Grenzen zu sprengen. Das ist immer wieder mit neuen Herausforderungen verbunden. Manchmal hat man das Gefühl, dass genau dieser Segen zur Last wird. Und dann traue ich mich zu sagen: „Ich schaffe das nicht alleine, ich brauche Hilfe.“ Gottes Hand in meinem Leben heißt für mich auch: „Zeig mir, wo es lang geht.“ Und natürlich kenne ich die Zeiten des Schmerzes nur zu genüge. Aber immer wieder habe ich erleben dürfen, dass Gott mich durch den Schmerz durch trägt. Mitten in der Krise ist das Ende oft nicht abzusehen. Aber aus einer Krise muss kein Absturz werden, auch das dürfen und durften wir immer wieder erleben.

hm

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