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28.12.2009 von Heike - www.frausein.de.
Schon zum Geburtstag hatte sie sich eine gewünscht. Und ich war eigentlich der Meinung, sie ist noch zu jung. „Mama, ich wünsch mir nur eine Kindernähmaschine.“, so mein Töchterchen. Da ich aber fand, dass sie genügend Barbies, Polly Pockets und Belleville in ihrem Zimmer hat, erfüllten wir ihr diese Weihnachten ihren Wunsch. Natürlich kam eine Kindernähmaschine nicht in Frage, die näht ja nicht wirklich. Wenn schon, dann soll sie das gleich richtig lernen. Nach einigen Recherchen bin ich auf ein praktisches, leichtes und einigermaßen günstiges Modell gestoßen. Die Freude war groß. Und ich nahm mir jeden Tag etwas Zeit, um sie in die Grundlagen des Nähens einzuweihen. „Süßmaus, erst einmal musst du lernen ein Gefühl für das Pedal zu bekommen.“
Gesagt getan, nachdem sie ein paar mal gerade Stiche geübt hat, hat die Kleine schon ein Körnerkissen für den Opa genäht und ein Herzkissen. Ich hab ihr gezeigt, dass man eine offene Naht, wenn ein Kissen gefüllt ist, mit einem Matratzenstich von Hand zusammennäht. Hat sie gemacht.
Gestern hab ich ihr eine Vorlage für Flügel gegeben. „Mama, auf die Flügel soll noch ein Herz.“ Und dann hat sie alleine weiter gemacht. Schablone aufgelegt, umrandet, genäht, die Naht zum Wenden offen gelassen und mit Rückwärtsstich gesichert. Umgedreht, mit Füllwatte gefüllt und dann fragt sie: „Mama, soll ich die Naht jetzt mit dem Matratzenstich zusammen nähen?
Ich bin völlig platt.
hm
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