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28.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Sehr entspannt geht’s gleich los, um 23.30 Uhr startet die Fähre von Livorno. Wenn ich mir das Wetter draußen anschaue, gerade rechtzeitig um in den Süden zu fahren.
Ein sehr arbeitsreicher Urlaub liegt vor mir, aber ich bin zu sehr Genießer, als dass ich mich nicht auch sehr erholen werde. Kartenspiel, Sonnencreme und eine Tasche voller Bücher sind gepackt, dieses Jahr bleiben die Turnschuhe zu Hause, denn ich habe nicht vor zu joggen. Mein bellicon würde ich gerne einpacken, aber da streikt mein Mann. Dann müssten wir die Kinder da lassen……….und das wären dann definitiv falsch gesetzte Prioritäten.
hm
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27.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
9 von 10 Befragten geben zu, dass sie Schokolade lieben.
Der 10. lügt.
hm
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26.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Man soll nicht meinen, dass wir übermorgen in Urlaub fahren. Noch nichts ist gepackt, noch nichts vorbereitet. Seelenruhig verbrachte ich heute fast den ganzen Tag mit der Band und der Lieblingslehrerin beim Contest. Etwas geärgert hatten wir uns über die schlechte Organisation (wir waren als Letzte erst um 13.00 Uhr dran) außerdem gab es keine richtige Jury. Trotzdem war es dann die paar Minuten ein Highlight die Mädels und Jungs zu sehen und zu hören. Und ganz klasse fanden wir, dass drei Schulklassen mit ihren Lehrern zur Unterstützung da waren und bis zum Schluss geblieben sind. Das war’s dann mit dem Coaching, ab sofort hab ich Freitagmittag wieder Zeit.
hm
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24.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Zwei Jahre genau hat es gedauert, bis mein Mann mein Geburtstagsgeschenk zu seinem 50. eingelöst hat.
Seit Montag ist er stolzer Besitzer eines Motorradführerscheins.
Nun fehlt ihm zum Glück nur noch eine Harley.
hm
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24.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Er kann so richtig nett sein, mein Mann.
Gestern war schon etwas stressig für mich. Mehrere Termine gaben sich die Hand und ich musste mich schon sehr konzentrieren, um trotzdem Ruhe und Gelassenheit zu bewahren.
„Ich bring Pizza mit, dann brauchst du nicht zu kochen.“, kündigt mein Mann unterwegs vom Telefon aus an. Ich entspanne mich, überlege, wie ich die Pizza in den Tag einplane, da es nachmittags ja noch zu Joanas Abschiedsfest und abends auf die Abschlussfeier von Jonathan geht.
Kurze Zeit später steht mein Mann in der Küche, schiebt die Pizza in den Ofen und stellt zwei Pfannen auf den Herd. „Was machst du noch?“, frage ich.
„Ich dachte du magst keine Pizza, da hab ich dir Lachs gekauft.“, sagt mein Lieblingsmann, brät den Fisch, gleich noch ein paar Pilze dazu und dekoriert mir den Teller.
hm
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24.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
„Das war die allerschönste Abschiedsfeier, die ich jemals in meiner Lehrerlaufbahn an dieser Schule erlebt habe.“, erzählte gestern ein pensionierter Lehrer meiner Lieblingslehrerin, die sichtlich bewegt war. Angefangen damit, dass es die erste Klasse nach Jahren war, die ihren Abschluss mit einem Gottesdienst in der Kirche beginnen wollte, war deutlich die Herzlichkeit, die Gemeinschaft, die gute Vorbereitung zu erkennen. Junge Persönlichkeiten wurden gestern durch eine neue Tür entlassen. Manche Tür lässt sich im Leben schwer öffnen, manche dagegen stehen weit geöffnet. Es sind schon einige Tränen gestern geflossen, nicht nur bei der Lehrerin, auch bei uns Eltern.
Und dann war da noch die 1,–€ Wette. Der Programmpunkt kam, an dem die Elternvertreter nach vorne sollten, die Lieblingslehrerin übergab Blumen und ein Dankeschön für die Arbeit. Manuel flüstert mir zu: „Wetten, du musst da jetzt auch nach vorne.“
Ich: „Quatsch, ich bin kein Elternvertreter.“
Er: „Doch, dafür dass du die Band gecoacht hast.“
Ich: „Nein, nur Elternvertreter, steht doch auf dem Programmablaufplan.“
Er: „1,– €, wetten.“
Ich wette eigentlich grundsätzlich nur, wenn ich mir 100% sicher bin und schlug ein.
Und kurz darauf holt mich die Lehrerin nach oben und überreicht mir mit einem Grinsen einen Blumenstrauß.
Manuel grinst auch und hält die Hand offen.
Kaum zücke ich mein Portemonnaie, höre ich meinen Namen noch einmal. Nochmal nach vorne, weil es ein Geschenk der Eltern auch noch gibt.
Na, da hab ich im Leben nicht mit gerechnet.
„Vielen Dank dafür, was du unseren Kindern in diesem Jahr an Ermutigung und Selbstwertgefühlt geben hast.“
Ich war ganz platt, hatte gar nicht mitbekommen, dass das die Eltern registriert haben.
Auf meinem Platz sehe ich die geöffnete Hand von Manuel:
„Zwei Euro bitteschön.“
hm
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23.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Wer viel wagt kann viel verlieren, wer nichts wagt hat alles verloren.
hm
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22.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Mut bedeutet in die Schlacht zu ziehen obwohl man weiß, dass man gewinnen oder auch verlieren könnte.
hm
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21.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Natürlich kann das keiner wissen, aber mich trifft es jedesmal.
„Einen schönen Urlaub, und kommen Sie gesund wieder zurück.“
„Erholen Sie sich gut, passen Sie auf sich auf.“
„Baut keinen Unfall, und kommt heil wieder zurück.“
„Passt auf die Kinder auf.“
Gut gemeinte Ratschläge, aber ich will sie nicht hören.
Natürlich würde ich gerne gesund, ohne Unfall und mit allen Kindern wieder zurück kommen.
Sollte ich also einmal etwas harsch auf solche Wünsche reagieren, seht es mir bitte nach.
hm
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20.7.2010 von Heike - www.frausein.de.
Neben Joana hatte ich am Samstag noch zwei Kinder im Schlepptau im Europapark. Die ersten Proben waren morgens, dann die Generalprobe um 17.00 Uhr. Und zwischendrin durften wir bei mäßigem Wetter den Park genießen. Ich war schon sehr gespannt, wie mutig meine drei Kinder waren. Von Joana wusste ich: Euromir, Pegasus und Wildwasserbahn kennt sie schon, wollte sie auf jeden Fall wieder fahren. Und dieses mal auch die Poseidon. Eine Mischung aus Achter- und Wasserbahn. Werden sich aber die beiden Klassenkameraden auch trauen? Fast alles haben sie mitgemacht, und wir hatten eine Menge Spaß.
Und dann standen wir 40 Minuten an der Euromir an. „Ist die gefährlich?“, fragte die kleine L. öfters. „Gefährlich ist gar nichts, aber etwas Mut brauchst du schon, sie ist schnell.“, antwortete ich ihr wahrheitsgemäß. Der kleine L. war gerade so groß, dass er mitfahren durfte. Kurz vor dem Einsteigen machte die kleine L. einen Rückzieher. „Ich will nicht.“ Also durfte sie am Ausgang kurz warten. Den kleinen L. fragte ich: „Und, was ist mit dir?“
Er: „Ich hab Angst.“
Ich: „Ja, das darfst du auch, das gehört beim Achterbahnfahren dazu.“
Er: „Ich fahr trotzdem mit, kannst du mich festhalten?“
Aber klar. Joana saß alleine, und ich hielt den kleinen L. während der Fahrt im Arm. Zwischendrin hätte ich ihn loslassen können, so war er am Lachen, aber die Sicherheit tat ihm wohl gut.
Unser Leben ist manchmal so eine Achterbahn. Manchmal fahren wir, ohne das vorher zu entscheiden. Aber ab und an, da müssen wir uns entscheiden einzusteigen. Angst zu haben ist normal, aber wir dürfen Gott bitten, dass er uns festhält.
hm
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