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18.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
Nicht, dass ich das öfters tun würde, aber so manchmal, da oute ich mich in meinen Lebe- leichter- Treffen. Wissen ja alle, dass ich eine sehr enge Beziehung zu Gott habe, dass ich Christ nicht nur auf dem Papier bin, sondern mit Kopf, Bauch und Herz.
Und da hab ich mich doch gestern tatsächlich hinreißen lassen, meinen Teilnehmern zu verraten, dass ich für sie bete, für ihren Erfolg, aber eben nicht nur für den Bauch, sondern auch für das Herz und für den Kopf.
Ich habe eine Vision. Ich träume davon, dass Menschen wirklich frei werden von diesem ewigen, lebenslangen Fokussieren auf das Gewicht, das Essen, das Nichtessen, die Figur und alles was damit zusammenhängt.
Nicht das Essen muss sich ändern, wir müssen uns ändern.
Und ich wünsche mir eine regelrechte Befreiung von diesem Wahn, dem wir unser Leben lang erlegen sind. Es kann doch nicht angehen, dass wir primär mit diesem Thema beschäftigt sind, und unser ganzes Sein und Tun davon bestimmt wird.
Ich plädiere für eine Befreiung der Diätdiktatur und der Fokussierung auf das Thema „Essen oder Nichtessen“
Überlegt mal, wie viel Zeit ihr in eurem Kopf gespart hättet, wäre dieses Thema vorbei. Womit könntet ihr euer Leben gestalten, was für neue Möglichkeiten würden sich euch bieten?
Ich wünsche mir, dass wir am Ende unseres Lebens rückblickend noch etwas anderes zu sagen haben als: „Ich habe in meinem Leben 245 kg abgenommen und wieder zugenommen.“
hm
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18.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
Die Worte haben mich direkt ins Herz getroffen. Nicht nur die von K., die im Lebe- Leichter- Kurs davon sprach, dass sie herausfinden muss, wie sie ihr Herz füllen kann, weil sonst der Bauch zu voll wird. Bewegt war ich auch von R., die Rückblick auf ihr Leben hält und überlegt, wie sich das letzte Lebensdrittel so gestalten kann, dass auch das Herz zu seinem Recht kommt. Ich war bewegt von der Aussage, die auf so viele Frauen zutrifft, dass wir uns versuchen über unser Äußeres zu definieren, möglichst einem Idealgewicht nacheifern, um dann beim Erreichen festzustellen, dass sich das Leben nicht wirklich verändert, wenn wir die Sehnsucht unseres Herzens dabei auf der Strecke lassen.
Und nicht jeder tritt mit optimalen Bedingungen ins Leben. So viel Vergangenes aus Kindheitstagen schleppen wir mit uns herum, und versuchen irgendwie diesen Ballast loszuwerden.
Nicht jede von uns ist glücklich verheiratet, hat Kinder, eine Beziehung zu Jesus, lebt im mittleren bis gehobenem Wohlstand, hegt Freundschaften und ist glücklich an ihrem Arbeitsplatz.
Die Umstände sind nicht immer optimal.
Wissen wir alle, kennen wir alle.
Aber wisst ihr, was es ist, wonach unser Herz schreit?
LIEBE
Und weißt du, wo du die bekommst? Bei IHM und bei mir. Wenn es sonst keiner tut, dann nehm ich dich jetzt mal in den Arm. Und dann darfst du dich auch von IHM in den Arm nehmen lassen. Unser Vater im Himmel kennt dein Herz, und deine Sehnsucht, und deine Umstände.
Und weißt du was er dir sagt: „Hey Mädchen, ich lieb dich so von ganzem Herzen. Du bist SO wundervoll, schnuckelig, liebreizend, einzigartig. Ich kannte dich schon, bevor du auf der Welt warst. Und ich hab dich unbedingt gewollt. Ich wusste genau wie du wirst. Ich kennen deinen Charakter, dein Temperament, deine Stärken und deine Schwächen. Es gibt niemanden, der dich so gut kennt wie ich. Und ich lieb dich, trotzdem.“
Aber selbst, wenn du das verstanden hast, brauchst du auch den Zuspruch, die Gemeinschaft, die Liebe von Menschen. So sind wir nun mal gestrickt. Also such dir diese Gemeinschaft. Lass dich auf Menschen ein, die dir gut tun. Die dich ermutigen, die dir helfen, die Zeit für dich haben, mit denen du lachen kannst, und weinen, die sich freuen, wenn sie dich sehen, bei denen du so sein darfst wie du bist.
hm
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18.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
Ich weiß das sowieso, aber manchmal, da weiß ich es noch ein bisschen mehr. Dann nämlich, wenn mich mein Großer ins Restaurant zum Essen einlädt. Wenn auf der Einladung, die ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe steht, dass er so gerne mit mir zusammen ist, so gerne mit mir redet, und oft so wenig Zeit dafür ist. Wenn er dann den ganzen Abend vor mir sitzt und wir so vertieft in unsere Gespräche sind, dass er vergisst, den Nachtisch zu essen. Wenn mir das ein oder andere mal eine Träne aus den Augenwinkeln läuft, weil so viel Liebe in mein Herz fast nicht reinpasst. Wenn wir zusammen lachen können, wenn Worte nicht das ausdrücken können, was wir fühlen, aber dadurch, dass wir uns so ähnlich sind, jeder immer den anderen versteht, auch ohne Worte.
Dann weiß ich wieder mal, wie dankbar ich bin, Mutter zu sein.
hm
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