23.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
Sitze mit der Süßmaus über ihrer Diktatverbesserung. So schlecht war es gar nicht ausgefallen, dafür, dass es lang und ungeübt war. Während sie in allen anderen Fächern klasse abschneidet, vor allen Dingen in Mathe, fällt ihr die Rechtschreibung wie allen meinen Kindern super schwer (Dafür sind sie Mathegenies). Und ich kann mich erinnern, dass das bei mir genauso war und ist.
Ich bin schon sehr dankbar für Rechtschreibeprogramme und ein gesundes Selbstbewusstsein. Orthographie war noch nie meine Stärke, und ich musste mir ein dickes Fell anschaffen, um mich zu trauen in der Öffentlichkeit zu schreiben. Aber dafür macht mir in Mathe so schnell keiner was nach. Vielleicht hätte ich doch Buchhalterin werden sollen und nicht Autorin???
Und als ich meine Tochter heute fragte, woher sie denn wüsste, wie ein bestimmtes Wort geschrieben wird, da schreibt sie es auf, guckt es an und sagt: „Ich schau wie es aussieht. Und wenn’s gut aussieht, dann finde ich es richtig. Und wenn’s nicht gut aussieht, dann denke ich, es ist falsch.“
Ja, das kann ich vollauf verstehen, so mach ich’s auch. Und wenn du dann erst mal auf dem Rechner schreibst, dann siehst du eben, wenn’s rot unterstrichen ist, sieht nämlich auch blöd aus.
hm
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23.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
Heute hab ich nach langer Zeit mal wieder ein super leckeres Mittagessen gekocht, was schon lange nicht mehr bei uns auf dem Tisch stand. Geht schnell, ist günstig und auch noch gesund. Sieht ein bisschen aus wie schon mal gegessen, schmeckt aber megalecker. Finden sogar meine Kinder. Ihr könnt beim Essen ja die Augen zu machen.
Meine Teilnehmer bekommen das Rezept diese Woche in den Treffen. Genau gesagt, bringe ich es morgen mit. Um mal zu demonstrieren, wie so ein Teller gefüllt sein sollte. Frühstück und Abendbrot bring ich auch mit. Und ein paar Teller.
Aber es gilt: Nur gucken, nicht anfassen, und gegessen wird auch nicht.
Und ganz vielleicht, setz ich es demnächst mal als „Rezept der Woche“ auf die Lebe- leichter- Website. Aber noch nicht diese Woche, da kommt Beates drauf.
hm
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23.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
Wenn ich abends nach „einem Teller“ doch noch irgendwie das Bedürfnis nach „etwas „ habe, dann koch ich mir einen Kakao.
1 TL echter Backkakao
1 Tablette Stevia
250 ml Milch (ich nehme die 1,5 %, die schmeckt mir am besten)
3 Minuten bei 90 C°, Stufe 3 im Thermomix heiß werden lassen, oder 3 Minuten mit dem Schneebesen im Topf auf dem Herd.
Schluck für Schluck genießen.
Das reicht dann.
hm
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23.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
„Darf ich es schon bekannt geben?“, frage ich heute am Telefon die Lektorin beim Besprechen unseres neusten Projektes. „Warum eigentlich nicht? Sicherheitshalber frag ich aber nochmal nach.“ Und die andere Lektorin hat sich diesbezüglich auch noch nicht geäußert.
Die Leitung zwischen Beate und mir läuft mal wieder auf Hochtouren. Vieles muss besprochen und Input gesammelt werden. Es wird sehr spannend und wir beide freuen uns, dass es weiter geht mit Lebe leichter.
Und wenn es „offiziell“ ist, dann erfahrt IHR es als erstes.
hm
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22.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
…dass ich frischem Hefekuchen nicht widerstehen kann
…dass ich schon mit 21 Jahren geheiratet habe
…dass ich als Kind total unsportlich war
…dass ich als Teenager kaum Pickel hatte
…dass ich nicht kochen konnte, als ich von zu Hause auszog
…dass ich gerne Hebamme geworden wäre
…dass meine Mama mich eigentlich Sarah nennen wollte
…dass ich ganz traurig bin, dass sie das nicht getan hat
…dass mein Lieblingsessen „Sauerbraten mit Klößen und Rotkohl“ ist
…dass ich regelmäßig Zahnseide benutze
???
Ist ja nicht so wichtig, aber jetzt weißt du das.
hm
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21.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
Seid 18 Jahren fahren wir hin. Meistens für vier Wochen. Immer mit Auto und Fähre. Von Wolfsburg waren es knapp 1400 km bis zu Fähre. 10 Stunden mit dem Schiff und dann nochmal knapp zwei Stunden quer über die Insel bis zu unserem Haus. Von hier sind es nur 770 km bis zu Fähre. 22 Stunden sind wir trotzdem unterwegs.
Dieses Jahr wird’s anders. Dieses Jahr fliegen wir.
The first time.
Haben soeben unseren Urlaub gebucht.
hm
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21.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
Nachdem ich es mir dann an diesem unerwarteten freien Abend mit der Süßmaus vor dem Fernseher gemütlich gemacht hatte, checkte ich ab 22.00 Uhr alle 5 Minuten meine Mails. S. wollte mir schreiben, wie die Buchpräsentation in Nagold gelaufen ist. Ich hatte ihr per Telefon kurz ein paar Tipps gegeben, die Power- Point- Präsentation hat sie eh schon bei der Ausbildung bekommen. Aber nicht S. hat sich spätabends noch gemeldet sondern U. Die nämlich kam extra aus Metzingen nach Nagold, um mich kennenzulernen. Das Bedürfnis lag auf beiden Seiten, so müssen wir nun leider unser erstes Treffen nachholen.
Ich hatte es nicht anders erwartet, U. schrieb mir, dass S. es gut gemacht, und alles geklappt hat. So bin ich doch etwas beruhigt gestern Abend eingeschlafen. Dann heute Morgen noch der Bericht von S., die gestern spät noch mit ihrem Kind beschäftigt war, und die heute in den Skiurlaub fährt, und die Episode von gestern ist fast schon vergessen.
Nur ein Foto hat mir U. noch geschickt, ich könne es ja im blog veröffentlichen. Mach ich glatt.
Hier also die beiden Lebe- leichter- Coaches, die sich auch gestern erst kennengelernt haben, und die den Abend gerettet haben.
Ute (links) Sarah (rechts)
hm
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20.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
Damit hatte ich natürlich gerechnet, dass es dann so schlimm wird, das hab ich nicht geahnt. Heute Mittag erst rief ich in der Buchhandlung in Nagold an, um mich zu vergewissern, ob dort Schnee liegt. „Alles frei bei uns.“, meinte die nette Mitarbeiterin. Nur der Wetterbericht, der kündigte den Schnee ab spätem Nachmittag an. Also plante ich eine Stunde mehr ein, fuhr sehr rechtzeitig los, um pünktlich zu meiner Buchpräsentation zu kommen.
Aber alles was dann kam, war nur ein Albtraum.
Wenn kurz hinter Oppenau der Regen zu Schnee wird, wenn die Straßen immer dichter werden, dann denkst du noch: „Ok, gut dass ich so früh losgefahren bin.“ Wenn dir dann allerdings 3 km vor der Schwarzwaldhochstraße die Reifen so durchdrehen, dass du den Berg kaum noch hochkommst, dann kommst du schon ins Zweifeln. Dann überlegst du, was für Möglichkeiten du hast. Enge Straße, alles voller Schnee, und ich so leicht in Panik. Irgendwann ging dann gar nichts mehr, selbst im 1. Gang. Dann bleibt dir nichts anderes übrig, als auf so ner engen Straße zu wenden, mit Warnblinkanlage. Dann hoffst du, dass gerade kein Auto kommt, und wenn möglich schon gar keine LKW.
Kurzer Anruf in der Buchhandlung, das Netz brach ab, und dann war’s um meine Fassung bestellt. Ich wusste gar nicht wo das Zittern herkommt, anscheinend die blanke Panik, die in mir hochstieg. Fahren ging gar nicht mehr. Sobald das Auto in Richtung bergab stand, rutschte es nur noch quer über die Straße. Mit dem Fuß auf der Bremse und angezogener Handbremse hab ich irgendwie versucht mein Auto auf der Straße zu halten immer die Abgründe links und rechts neben mir im Blick, na ja, wirklich gesehen hab ich sie nicht, ich weiß nur dass sie da sind.
Und obwohl ich sonst mehr Kühnheit besitze, konnte ich während mir die Tränen das Gesicht runter liefen nur noch beten: „Lieber Gott, bitte lass mich heile hier runter kommen.“
Hört sich super dramatisch an, war’s auch. Ich dachte echt, ich sterbe hier. Und da war mir irgendwie klar, dass ich, obwohl ich weiß wo ich hingehe, trotzdem noch ein bisschen weiter leben möchte.
Bin gut zu Hause angekommen, Albtraum vorbei.
Und jetzt die gute Nachricht. So leid es mir tut, heute Abend Lebe leichter nicht in Nagold vorstellen zu können, umso mehr freue ich mich, dass S. dort ist. Sie ist ausgebildeter Lebe- leichter- Coach und wird heute meinen Job übernehmen. Und soweit ich weiß, sind es über 50 Anmeldungen.
Und ich bin mir sehr sicher, dass sie es gut machen wird. Und alle diejenigen, die begeistert sind, dürfen sich dann für ihren Kurs anmelden: hier
In Gedanken bin ich jetzt bei euch und drück euch alle feste.
hm
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20.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
Eingeladen war ich auch, nur mitgehen konnte ich leider nicht. Da hat ein junges Mädel aus unserer Gemeinde eine Privatkinovorführung für 50 Personen gewonnen. Während sich meine Jungs fertig machen, musste ich etwas wehmütig zu Hause bleiben. Die Vorstellung lief genau zur Zeit meines Lebe- leichter- Kurs. Da ist war nix zu machen.
Geteilt waren die Meinungen über den Film. Jonathan meinte: „Naja, wir werden sehen, ich mag deutsche Filme nicht so gerne.“
Ich: „Ja stimmt ich auch nicht, aber manche sind echt lustig.“
Er: „Das Problem bei den deutschen Filmen ist, das sind keine Schauspieler, nur normale Menschen, die aufgenommen werden.“
hm
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20.1.2012 von Heike - www.frausein.de.
Es gibt solche Tage. Da stehen 100 Kleinigkeiten auf deiner To- do- Liste. Und dann kommen noch 100 andere Kleinigkeiten dazu. Dann verzettelst du dich kurz am Rechner, checkst zwischendurch deine Mails im I-Phone, kümmerst dich um die Kinder, fährst hier hin und dort hin, bist immer auf dem Sprung, machst alles und doch nichts, verrennst dich im Tag, nichts läuft so, wie du es geplant hattest. Und dann ist dein Tag vorbei, du bist frustriert weil du eigentlich so gar nicht weißt, was du heute überhaupt getan hast. Du wolltest so viel und hast nichts.
Jetzt sag ich dir mal was.
Na und?
Muss denn jeder Tag so perfekt geplant sein? Bei aller Zielorientierung muss es doch auch möglich sein, mal einen Tag einfach so verpuffen zu lassen, ohne das er tatsächlich so produktiv war. Und das Letzte, was wir eben genau an solch einem Tag brauchen ist der Gedanke: „Ich kriegs nicht auf die Reihe….“
Kriegst du doch, wenn nicht heute, dann morgen. So sehr ich diesen Spruch meiner Oma noch im Ohr habe, und so sehr er auch in vielen Situationen wahr ist, so sehr finde ich auch, man könnte ihn ab und zu mal verändern. Nicht immer, aber immer mal wieder.
„Was du heute kannst besorgen, dass verschieb ruhig auch mal auf übermorgen.“
Davon geht die Welt nicht unter, und ich lieb dich trotzdem.
hm
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